Das Geheimnis von Daddy Langbein – Anime Test #01

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Das Geheimnis von Daddy Langbein ist eine 51-teilige japanische Anime-Serie aus dem Jahr 1991 und wurde vom Studio Nippon Animation produziert. Auch gehört sie zur bekannten „World Masterpiece Theater“-Reihe, bei denen Anime-Serien auf bekannten westlichen Romanvorlagen basieren.

Bei uns in Deutschland, lief die Serie zum ersten Mal vom 1. Januar bis zum 26. Januar 2001 um 07:50 Uhr auf RTL 2. Dabei wurden leider lediglich nur 20 von 51 Folgen gezeigt. In der TV-Fassung fehlt auch der komplette Abspann der Serie. Auf den alten Kaufvideos, ist der Abspann jedoch enthalten. Dieser ist 1 Minute und 22 Sekunden lang, besteht weder aus Musik oder Schrift sondern hauptsächlich aus Standbildern.

Das Opening „Growing Up“ und das Ending „Kimi no Kaze“ wurden von Mitsuko Horie eingesungen, die der eine oder andere Animekenner von so Serien wie Angel das Blumenmädchen, Jewelpet, Nadine – Stern der Seine, Candy Candy, Rock’n’Roll Kids… kennen dürfte.

Kommen wir aber nun zum wichtigsten Teil, nämlich der eigentlichen Geschichte der Serie. Die Geschichte spielt in Amerika Anfang des 20. Jahrhunderts. Dort lebt im John-Grier-Waisenhaus ein Mädchen mit dem Namen Judy Abbot. Gerne kümmert sie sich herzlich um die jüngsten Bewohner im Waisenhaus, denn selbst gehört sie dort inzwischen zu den Ältesten. Täglich werden die Kinder im Waisenhaus durch eine Vielzahl von Geboten und Regeln gefordert, Nest wärme ist mit Sicherheit nicht dabei. Dennoch, ist das John-Grier-Waisenhaus das einzige, was Judy kennt. Als die Zeit zum verlassen des Heims immer näher rückt, stellt dies eine traurige Sache in ihrem bisherigen Leben da.

Da Judy ein regelrechter Tollpatsch ist, glaubt die Heimleiterin Mrs. Lippert eine regelrechte Schreckschraube nicht, dass das Mädchen den Herausforderungen des Lebens gewachsen ist. Unbeschreibliches Glück mit etwas Zufall gemischt, hat Judy eine Tages: Durch eine der unzähligen kreativen Strafarbeiten aufmerksam geworden, meldet sich ein geheimnisvoller Unterstützer bei ihr, der dem Mädchen ein Stipendium an der Universität sowie den Unterhalt ermöglichen möchte.

Eine Bedingung hat dieser aber: Jeden Monat, soll Judy ihm einen Brief schreiben, auf denn sie aber keine Antwort erwarten sollte. Judy möchte aus Dankbarkeit mehr über ihren Wohltäter wissen, was sich aber schwierig darstellt, da dieser anonym bleiben möchte und das Pseudonym „John Smith“ benutzt. Das einzige Bild, was Judy vor Augen hat, ist ein Wandschatten auf dem er sehr lange Beine hat. Danach nennt sie ihn einfach „Daddy Langbein“. Wer ist diese ominöse Person?

Wie die anderen „World Masterpiece Theater“-Serie, basiert Daddy Langbein auf dem gleichnamigen 1912 erschienen Roman der amerikanischen Schriftstellerin Jean Webster. Der Roman stellt Jean Websters Interesse an der Frauenbewegung da. Später wurde das Buch auch noch zu einem Theaterstück umgeschrieben. Auch im Fernsehen, wurde die Geschichte bereits einige male in Filmform ausgestrahlt.

Fazit: Schöne, liebevoll erzählte Geschichte um das Waisenkind Judy Abbot, bei der die Geschichte aber erst ab ca. der Hälfte richtig an Fahrt aufnimmt. Leider, gibt es auch nicht mal ganz die Hälfte der Folgen in deutscher Sprache.

Bewertung: 84 von 100 Punkten

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2 Gedanken zu “Das Geheimnis von Daddy Langbein – Anime Test #01

    • Werd die auch mal bei meinem Dailymotion oder Veoh (oder beide Kanäle noch hochladen bei Gelgenheit). Es gibt aber nur 20 Folgen in deutscher Sprache, Rest müsste ich auf Japanische Folgen mit Englisch Subs oder die RAW’s zurück greifen.

      Grüße TrafalgarLaw1986

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